Dr. Borchardt Peter

Eigenbluttherapie PRP

Regeneration mit körpereigenen Heilkräften

PRP steht für „Platelet Rich Plasma“, also plättchenreiches Plasma. Dabei handelt es sich um konzentriertes Blutplasma, das aus dem eigenen Blut der Patientin oder des Patienten gewonnen wird – daher auch der Begriff Eigenbluttherapie. Das Plasma enthält eine hohe Konzentration an Blutplättchen und Wachstumsfaktoren, die natürliche Heilungs- und Regenerationsprozesse im Körper unterstützen.

Herstellung & Ablauf

Für die PRP-Therapie wird dem Körper zunächst eine kleine Menge Blut entnommen. Durch ein spezielles Zentrifugationsverfahren (Plasmapherese) werden die roten Blutkörperchen vom Plasma getrennt. Das so gewonnene plättchenreiche Plasma wird anschließend gezielt in das betroffene Gewebe oder Gelenk injiziert. Je nach Beschwerdebild sind meist mehrere Anwendungen erforderlich, um eine optimale Wirkung zu erzielen.

Warum PRP bei Gelenkbeschwerden und Arthrose?

A-PRP kann Schmerzen lindern und die Beweglichkeit verbessern, indem es die Regeneration von Knorpel- und Bindegewebe unterstützt. Studien zeigen, dass PRP-Injektionen bei Kniearthrose über Monate hinweg eine deutlich bessere Schmerzlinderung erzielen können als Placebo- oder Kochsalzinjektionen. Im Vergleich zu Kortison gilt PRP als gewebeschonend und verursacht keine knorpelschädigenden Effekte. Auch gegenüber Hyaluronsäure zeigte PRP in Studien eine gleichwertige oder sogar überlegene Wirkung.

Wirkprinzip: Wachstumsfaktoren

Das plättchenreiche Plasma enthält zahlreiche Wachstumsfaktoren und Proteine, die Zellwachstum, Kollagenbildung, Gefäßneubildung und Geweberegeneration fördern. Gleichzeitig können entzündliche Prozesse gehemmt werden, was zu einer nachhaltigen Schmerzlinderung beitragen kann.